Partnersuche

Was kostet die Partnersuche im Netz?

Das Thema „Kosten und Preise“ einer Partnersuche im Internet ist schnell erklärt. Neben manchmal nicht ganz risikolosen, kostenfreien Anbietern gibt es auch kostenpflichtige Portale, die durch die Bezahlpflicht viele Vorteile mit sich bringen. Angeboten werden dabei in der Regel Abonnements, häufig mit Laufzeiten von einem, drei, sechs oder zwölf Monaten. Zudem findet man beim Online-Dating seltener auch Preismodelle, wo Singles für einzelne Mails oder Einzelaufträge bezahlen.

„Eine gebührenpflichtige Partnersuche im Internet schlägt mit durchschnittlich 10 bis 60 Euro pro Monat zu Buche. Punktuell ist es auch mal günstiger oder teurer, je nach Anbieter und Abo-Laufzeit.“

Dabei fällt der monatliche zu entrichtende Betrag mit steigender Laufzeit des Abos, ein oft vorkommendes Rabattkonstrukt, nicht nur beim Online-Dating. Seriöse Singlebörsen, Partnervermittlungen und Casual-Dating-Seiten bieten die Anmeldung sowie ein erstes Umsehen fast immer kostenlos an. Danach können Singles entscheiden, ob ihnen die Datingseite zusagt und ob sie ein Abo für eine Premium-Mitgliedschaft kaufen wollen.

Eine Online-Partnersuche kann teuer sein, muss sie aber auch nicht

Die monatlichen Preise von seriösen Anbietern liegen im Schnitt zwischen zehn und sechzig Euro, je nach Portal und Laufdauer des Abonnements. Ausnahmen bestätigen aber die Regel, durch Preisänderungen, Kurzzeitrabatte oder Sonderangebote kann es hier und da auch mal preiswerter oder kostspieliger sein. Grundsätzlich sind Partnervermittlungen (ab ca. 20-25 Euro/Monat) etwas teurer als normale Singlebörsen und Casual-Dating-Seiten (ab ca. 10-15 Euro/Monat), da sie eine erweiterte Dienstleistung anbieten (Persönlichkeitstest, Partnervorschläge, Beratung etc.).

Wer beispielsweise bei einem kostenintensiven Anbieter ein Langzeitabo abgeschlossen hat, kann durchaus auch mal einige Hundert Euro dafür ausgeben. Auf der anderen Seite gibt es weitaus günstigere Kontaktbörsen, wo man für denselben Zeitraum insgesamt vielleicht nur 50-70 Euro bezahlt. Da der Durchschnitts-Single mehrere Wochen bis wenige Monate sucht, bevor die Partnerfindung erfolgreich ist, muss eine Online-Suche nicht zwingend teuer sein. Mit einem guten Profil, viel Engagement und einer Portion Freundlichkeit lässt sich oftmals in kurzer Zeit schon viel erreichen.

Preisbeispiele

Bei der bekannten Partnervermittlung Parship, einem der teuersten Anbieter, zahlte man im Mai 2024 folgende Preise:

  • 6 Monate für 479,40 Euro (79,90 Euro monatlich)
  • 12 Monate für 790,80 Euro (65,90 Euro monatlich)
  • 24 Monate für 1.101,60 Euro (45,90 Euro monatlich)

Bei Lovepoint, einem durchschnittlich teuren Anbieter, zahlte man im Mai 2024 für die Version „Traumpartner-Suche“ folgende Preise:

  • 3 Monate für 149,70 Euro (49,90 Euro monatlich)
  • 6 Monate für 239,40 Euro (39,90 Euro monatlich)
  • 12 Monate für 298,80 Euro (24,90 Euro monatlich)

Bei der Singlebörse Bildkontakte, einem günstigen Anbieter, zahlte man im Mai 2024 folgende Preise:

  • 1 Woche für 3,73 Euro (14,92 Euro monatlich)

Bei der Singlebörse Altersvorsprung, einem ebenfalls günstigen Anbieter, zahlte man im Mai 2024 folgende Preise:

  • 1 Monat für 30 Euro (30 Euro monatlich)
  • 4 Monate für 48 Euro (12 Euro monatlich)
  • 12 Monate für 96 Euro (8 Euro monatlich)

Die preislichen Unterschiede sind teilweise enorm, hängen allerdings auch vom jeweiligen Angebot ab. Stellen manche Anbieter ihren Nutzern lediglich ihre Plattform zur Verfügung, bieten andere dagegen viele verschiedene Dienstleistungen an, die dann eben den einen oder anderen Euro mehr kosten. Generell sollte man sich zunächst langsam vortasten und mit einem günstigen Anbieter einsteigen. Falls dieser nicht ausreichen sollte, kann man danach den Schritt zu einer Datingseite wagen, die zwar mehr kostet, dafür aber auch mehr Möglichkeiten eröffnet.

Andere Bezahlmodelle

Ein weiteres Kostenmodell bei der Online-Partnersuche ist die Bezahlung jeder einzelnen Flirtnachricht. Die Preise können hierbei von einigen Cents bis hin zu einem ganzen Euro pro gesendeter Mail reichen. Grundsätzlich raten wir aber eher von solchen Preismodellen ab. Zum einen geht der Überblick über die Kosten schnell verloren, und zum anderen sind solche Systeme recht anfällig für Animateure und Moderatoren (singlebörseneigene Angestellte/Fakes). Manchmal kann man auch sogenannte „Credits“ oder anderweitig bezeichnete „Währungen“ käuflich erwerben, mit denen man dann pro Nachricht bezahlt. Wer hier nicht aufpasst, kann innerhalb eines kurzen Zeitraums durchaus ein paar hundert Euro los sein.

Zudem kann es sein, dass ein Anbieter Einzelaufträge entgegennimmt. Dies ist manchmal bei Kontaktvermittlungen der Fall, wo dann pro einzelner Vermittlung oder für ein Paket an Vermittlungen ein bestimmter Betrag einmalig fällig wird. Die Preise für Einzelaufträge sind wirklich sehr verschieden und bewegen sich durchschnittlich im Bereich von einigen wenigen Euro bis hin zu ein paar hundert Euro. Sowohl bei der Bezahlung pro Nachricht, als auch bei der Bezahlung pro Auftrag, empfehlen wir recht sorgfältig zu recherchieren, ob das jeweilige Portal seriös ist.

Was gibt es noch zu sagen?

  • Wer Geld für die Partnersuche ausgibt, unterstreicht damit seine feste und ernste Absicht einen Partner zu finden
  • Wenn Sie im Bezahlmodus auf Deutschlands Datingseiten unterwegs sind, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, ernstgemeinte Nachrichten zu bekommen
  • Statistisch gesehen haben Singles, die für ihre Partnersuche bezahlen, bessere Chancen auf Erfolg. Vermutlich vor allem, weil Frauen und Männer dann ernsthafter, engagierter und zielgerichteter nach einem Partner online suchen
  • Durch ein Abo entstehen meist viele Vorteile, hierzu können unter anderem gehören: Echtheitsprüfung von Profilen, weniger Fakes, ernsthafte Absichten von Singles, aktive Nutzer, ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern, Support-Center, Datenschutz und Partnervorschläge
  • Eine Offline-Suche nach einem Partner kostet auch etwas. Für Kleidung, Beauty-Artikel, Eintritt, Getränke oder Essen sind Ausgaben notwendig
  • Datingseiten haben auch viele Kosten zu bewältigen (Werbung, Personal, Serverkosten etc.)
  • Automatische Aboverlängerungen sind beim Online-Dating möglich
  • Neue Gesetze (2020, 2021,2022) waren allesamt pro Singles, Zeit der klassischen Abofallen ist vorbei
  • Man sollte beim Online-Dating sein Abo innerhalb eines Monats kündigen können, alles andere ist eher unseriös
  • Seriöse Datingseiten haben Impressum, Support und AGB. Dort sollten Sie zu allem, was das Kündigen eines Abos angeht, fündig werden oder Hilfe erhalten
  • Man sollte die Wahl seiner Datingseiten nicht nur vom Preis abhängig machen
  • Die teuerste Partnerbörse muss nicht die beste für Sie sein, und die billigste muss nicht die schlechteste für Sie sein

Augen auf beim Abo-Kauf

  • 1. Sich bei mehreren Datingseiten kostenlos anmelden und sich zunächst gratis umsehen
  • 2. Vor einem Kauf die Preise der Datingseite abchecken, eventuell beim Support nachfragen
  • 3. Sich vor der Abo-Buchung klar machen, wo und bis wann eine eventuelle Kündigung einzureichen wäre und in welcher Form
  • 4. Im Anschluss an einen Abo-Kauf direkt wieder kündigen, um einer möglichen automatischen Verlängerung vorzubeugen

Wir wünschen allen Singles eine angenehme Partnersuche im Netz und hoffen, dass in puncto „Kosten und Preise“ für jeden Geldbeutel etwas dabei ist!

Auch gut zu wissen:

Erfolgversprechende Anbieter für die Partnersuche online

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Unser Erfolgsrezept für Sie:

Wenn Sie mehrere seriöse Datingseiten nutzen, ein authentisches Partner­börsen-Profil mit Fotos online stellen, Geld in Ihre Partner­suche investieren, selber aktiv andere Frauen oder Männer an­sprechen, ein paar Verhaltens­regeln beim Dating mit Singles beachten, plumpe Fehler an Kontakt­börsen vermeiden und auch mal einen Korb von einem anderen Single weg­stecken, wenn Sie Geduld mitbringen und eine realistische Erwartungs­haltung ein­nehmen, dann haben Sie alles dafür getan, dass es mit der Online-Partner­suche an Single­börsen klappen kann.